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gullinews
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BSA und Softwarepiraterie: Die eigene Klientel einschüchtern und dafür auch noch Geld verlangen

Die Business Software Alliance, kurz BSA, sorgt regelmäßig mit Kopfgeldern auf "Piraten" bzw. Prämien für Denunzianten für Erheiterung oder Ärger, je nach Standpunkt. 20 Jahre alt wird die Organisation 2008, die sich ganz dem Kampf gegen Softwarepiraterie verschrieben hat und dafür Lobbypolitik, Öffentlichkeitsarbeit und eben auch Ermittlungen betreibt. Der Nutzen wird angezweifelt, Kritiker werfen der BSA zum anstehenden Jubiläum gar vor, die eigene Klientel auszunehmen. Fast 90 Millionen "Schadensersatz" habe die BSA eingenommen, überwiegend von Kleinunternehmen, die zu den besten Kunden der Softwareindustrie gehören.

Dabei lassen die "Erfolge" zu wünschen übrig, auch wenn die üblichen Befürworter der selbsternannten Pirateriewächter der Ansicht sind, ohne die BSA seien die "Verluste" durch unlizenzierte Installationen um 20 bis 30 Prozent höher als aktuell. Denn die Opfer der BSA-Repressalien sind häufig mitnichten Unternehmen, die aufgrund enormer krimineller Energie und der puren Lust an verhungernden Programmierern unlizenzierte Software einsetzen. Oft genug finden sie sich schlicht im Lizenzdschungel nicht zurecht, in den ungünstigsten Fällen wurden Unternehmen ausgerechnet beim Nachlizenzieren von Ex-Mitarbeitern verpetzt

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Alt 30. 01. 2008, 14:37 gullinews is offline Mit Zitat antworten #1
DasFragezeichen
Widerständler
 
Registrierungsdatum: May 2005
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Beiträge: 1.779
Re: BSA und Softwarepiraterie: Die eigene Klientel einschüchtern und dafür auch noch

Zitat:
Ernie Ball wurde ebenfalls von der BSA zu Schadensersatzzahlungen gezwungen und hat daraufhin das komplette Unternehmen auf Open Source umgestellt.
Die einzig richtige Antwort. Ich achte bei meinem Arbeitgeber auch darauf, soweit es möglich (und sinnvoll) ist Freeware oder gleich OpenSource zu verwenden.
Alt 30. 01. 2008, 16:21 DasFragezeichen is offline Mit Zitat antworten #2
Wandang
Kinetischer Warpol
 
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Registrierungsdatum: Dec 2005
Beiträge: 1.726
Re: BSA und Softwarepiraterie: Die eigene Klientel einschüchtern und dafür auch noch

Zitat:
Zitat von DasFragezeichen 
Die einzig richtige Antwort. Ich achte bei meinem Arbeitgeber auch darauf, soweit es möglich (und sinnvoll) ist Freeware oder gleich OpenSource zu verwenden.

dem ist wohl nichts hinzuzufügen. erinnert mich an den russischen lehrer, der von windows auf linux umgestiegen ist. nur weiter so! diese monopolisten braucht keine sau.

die denuntianten sind genau wie die petzen im board. einfach nur erbärmlich.
Alt 19. 02. 2008, 12:17 Wandang is offline Mit Zitat antworten #3
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